Equilibrium Dämmerung

Sieh! Es wird schon Nacht!

Der Abend naht der Wacht.

Lass los, es ist schon gut,

Ich bleib noch hier wenn du mich suchst.

Still ist’s hier, ich wart mit dir

Auf deine letzte Fahrt.

Dichter Schleier, schwarzer Weiher,

Nebel hüllt dein Pfad.

Nicht ein Wort an diesem Ort,

Ist wert des Hörens nun.

Kein Rauschen hier zu lauschen,

Mir ist’s wie Totenruh.

Deine Totenruh …

Kalt die Hand, die mich einst fand,

So kraftlos liegt sie da.

Der Blick so leer, die Lider schwer,

So nah bist du, so nah.

Sieh nur, sieh, in Lichtes Zwie

Was kommt da auf uns zu?

Bald wirst du fahrn, in jenem Kahn,

Und ich, ich geh zur Ruh.

Auch ich geh dann zur Ruh…

Sieh, es ist gleich Nacht,

Der Abend naht der Wacht.

Lass los, es ist schon gut,

Ich bleib noch hier wenn du mich suchst.

Sieh, es ist Nacht.

Der Winter ist erwacht.

Lass los, es ist schon gut,

Ich bleib noch hier wenn du mich suchst.

[English translation]

[Dawn]

See! Night falls!

The evening comes up

Loose, it is okay

I’ll stay here if you’re looking after me.

It’s quiet here, I wait with you

For your last journey.

Thick fog, black waters,

Fog covers your path

No word is worth hearing now

At this place

No noise to listen,

It feels like deathlike silence

Your deathlike silence …

Could the hand which found me once

Powerless it lays down

The view empty, the lids heavy,

You’re so close, so close

See over there in the twilight

What comes from over there?

Soon you’ll drive in that boat

And I will finally rest …

I will finally rest then …

See! Night falls!

The evening comes up

Loose, it is okay

I’ll stay here if you’re looking after me.

See! Night has arrived!

The winter awoke

Loose, it is okay

I’ll stay here if you’re looking after me.

Equilibrium Des Sängers Fluch

Düster die Zeiten, geknechtet das Land,

Zu dienen und fügen die Menschen gebannt.

Kein Vogel, kein Lachen im Flur widerhallt,

Die Tage so düster, die Nächte so kalt.

Und so zogen die Jahre dahin,

Gingen nieder – ohne Sinn.

Schwere Seiten der Geschichte Buch,

Erzählen bis heute von des Sängers Fluch.

“Zeig mir zu spielen, lehr mich deine Kunst”,

So sprach einst ein Knabe aus tiefer Inbrunst.

Der Alte mit Harfe, der Junge mit Sang.

Sie spielten die Lieder, so reich war ihr Klang.

Und so zogen die Lieder ins Land.

Ein Gefühl so … unbekannt.

Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch,

Und ‘zählen bis heute von des Sängers Fluch.

Und so galt es zu spielen vor eisigem Thron.

Der Tod sei die Strafe, das Leben sei Lohn.

“So spielt nur ihr beiden und spielet bloß gut,

Sonst mach ich mir Freude und wate durch Blut”.

Da schlug er die Saiten so voll wie noch nie,

Da klangen die Stimmen zu herrlichem Lied,

Es tönte und brauste der beiden Gesang,

Und zog alle Seelen im Saale in Bann.

So wagten sie spielen vor eisigem Thron

Der Tod wär die Strafe, das Leben wär Lohn.

Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch,

Und schwerlich ertragen sie des Sängers Fluch.

Zornig führt nieder der eifersüchtig’ Stahl,

Streckt vorm Throne nieder, den Jung’ in bitt’rer Qual.

Der Alte trägt den Toten zur Türe, weit hinaus.

Doch bleibt vorm letzen Tore nochmal stehen und ruft aus:

“Weh dir, du Mörder, du Fluch des Sängertums!

Fahr nieder zu Boden, ersauf in deinem Blut!

Vergessen dein Name, dein Leib zu Staub verbrannt,

Gestürzt deine Hallen, dein Reich überrannt!”

Der Alte hats gerufen, ein jeder hats gehört,

Die Mauern gingen nieder, die Hallen sind zerstört.

Des Thrones einstig Namen, ihn kennt bis heut kein Buch,

Nur eins fällt schwere Seiten: es ist des Sängers Fluch!

[English translation]

[The Bard’s Curse]

Dark times, the land enslaved

People banned to serve

No bird, no laughter in the fields

The days so dark, the nights so cold

And so the years went by

Went down – without sense

Heavy pages in the book of history

Tell ’till today of the bard’s curse

“Show me to play, teach me your art”

Once spoke a boy deep from the heart

The old one with a harp, the boy with his voice

Played the songs with rich sound

And so the songs went by

A feeling – so unknown

But heavy pages in the book of history

Tell ’till today of the bard’s curse

And then it was up to play in front of a frozen throne

Death was punishment, live was fee

“Play! you both, but play good,

Otherwise I make my own pleasure and spill your blood.”

He played the haph as good as never before

Voices gathered to a rich song

It sounded their both singing

And every mind was caught

And then they played in front of a frozen throne

Death would be punishment, live would be fee

But heavy are pages in the book of history

And heavily they bear the bard’s curse

Full of wrath the steel comes down

Kills the boy in front of the throne with deep pain

The old one carries the boy out of the hall

But stays still, turns and shouts:

“Cause you, murder, curse of all bards”

Fall to the ground, drown in your blood!

You name shall be forgotten, you body shall burn to dust,

Broken your halls, overrun your land!”

The old man has shouted, everybody had listen

The walls went down, the halls are destroyed

The old name of the throne, no book knows it today

Only one thing fills heavy pages: the bard’s curse!

Equilibrium Stein Meiner Ahnen

Am Berges Fuß ich steh’

Im Schatten jener Macht

Das Gipfelkreuz ich seh’

In seiner ganzen Pracht

Hinauf mein Weg mich führt

So sei nun mein Gedicht

Hab’ es mir selbst erkürt

Der Weg zurück, den gibt es nicht!

Um meinen Hals trag ich stets diesen Stein

Ein Blick auf ihn sagt mir ich bin nicht allein

Denn einst war er schon meiner Vorfahr’n Besitz

Bot Kühnheit und Stärke bei Donner und Blitz

Groß wird sein mein Sold

Noch viel mehr, als pures Gold

Wenn ich oben bin

Meiner Ahnen ich mich entsinn’

Entlang der eisig Klamm

Vorbei am Dorngebüsch

Ich kriech’ auch durch den Schlamm

Dann stink’ ich halt nach Fisch

Die Schluchten wittern schon

Ganz hämisch grinsend ist ihr Blick

Doch ich will rauf zum Thron

Und lach’ mit breiter Brust zurück

Um meinen Hals trag ich stets diesen Stein

Ein Blick auf ihn sagt mir ich bin nicht allein

Denn einst war er schon meiner Vorfahr’n Besitz

Bot Kühnheit und Stärke bei Donner und Blitz

Groß wird sein mein Sold

Noch viel mehr, als pures Gold

Wenn ich oben bin

Meiner Ahnen ich mich entsinn’

Um meinen Hals trag ich stets diesen Stein

Ein Blick auf ihn sagt mir ich bin nicht allein

Ich weiß ohne euch würde ich hier nicht steh’n

Ich werde euch danken wenn wir uns wiederseh’n!

Equilibrium Des Sängers Fluch

Düster die Zeiten, geknechtet das Land,

Zu dienen und fügen die Menschen gebannt.

Kein Vogel, kein Lachen im Flur widerhallt,

Die Tage so düster, die Nächte so kalt.

Und so zogen die Jahre dahin,

Gingen nieder – ohne Sinn.

Schwere Seiten der Geschichte Buch,

Erzählen bis heute von des Sängers Fluch.

“Zeig mir zu spielen, lehr mich deine Kunst”,

So sprach einst ein Knabe aus tiefer Inbrunst.

Der Alte mit Harfe, der Junge mit Sang.

Sie spielten die Lieder, so reich war ihr Klang.

Und so zogen die Lieder ins Land.

Ein Gefühl so … unbekannt.

Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch,

Und ‘zählen bis heute von des Sängers Fluch.

Und so galt es zu spielen vor eisigem Thron.

Der Tod sei die Strafe, das Leben sei Lohn.

“So spielt nur ihr beiden und spielet bloß gut,

Sonst mach ich mir Freude und wate durch Blut”.

Da schlug er die Saiten so voll wie noch nie,

Da klangen die Stimmen zu herrlichem Lied,

Es tönte und brauste der beiden Gesang,

Und zog alle Seelen im Saale in Bann.

So wagten sie spielen vor eisigem Thron

Der Tod wär die Strafe, das Leben wär Lohn.

Doch schwer sind die Seiten der Geschichte Buch,

Und schwerlich ertragen sie des Sängers Fluch.

Zornig führt nieder der eifersüchtig’ Stahl,

Streckt vorm Throne nieder, den Jung’ in bitt’rer Qual.

Der Alte trägt den Toten zur Türe, weit hinaus.

Doch bleibt vorm letzen Tore nochmal stehen und ruft aus:

“Weh dir, du Mörder, du Fluch des Sängertums!

Fahr nieder zu Boden, ersauf in deinem Blut!

Vergessen dein Name, dein Leib zu Staub verbrannt,

Gestürzt deine Hallen, dein Reich überrannt!”

Der Alte hats gerufen, ein jeder hats gehört,

Die Mauern gingen nieder, die Hallen sind zerstört.

Des Thrones einstig Namen, ihn kennt bis heut kein Buch,

Nur eins fällt schwere Seiten: es ist des Sängers Fluch!

[English translation]

[The Bard’s Curse]

Dark times, the land enslaved

People banned to serve

No bird, no laughter in the fields

The days so dark, the nights so cold

And so the years went by

Went down – without sense

Heavy pages in the book of history

Tell ’till today of the bard’s curse

“Show me to play, teach me your art”

Once spoke a boy deep from the heart

The old one with a harp, the boy with his voice

Played the songs with rich sound

And so the songs went by

A feeling – so unknown

But heavy pages in the book of history

Tell ’till today of the bard’s curse

And then it was up to play in front of a frozen throne

Death was punishment, live was fee

“Play! you both, but play good,

Otherwise I make my own pleasure and spill your blood.”

He played the haph as good as never before

Voices gathered to a rich song

It sounded their both singing

And every mind was caught

And then they played in front of a frozen throne

Death would be punishment, live would be fee

But heavy are pages in the book of history

And heavily they bear the bard’s curse

Full of wrath the steel comes down

Kills the boy in front of the throne with deep pain

The old one carries the boy out of the hall

But stays still, turns and shouts:

“Cause you, murder, curse of all bards”

Fall to the ground, drown in your blood!

You name shall be forgotten, you body shall burn to dust,

Broken your halls, overrun your land!”

The old man has shouted, everybody had listen

The walls went down, the halls are destroyed

The old name of the throne, no book knows it today

Only one thing fills heavy pages: the bard’s curse!

Equilibrium Heimwärts

Alle Schlachten sind geschlagen, alle Siege sind errung’n.

Alle Feuer sind erloschen, aller Siegessang verklung’n.

Und so machen wir uns auf uns’re letzte große Fahrt.

Und willst du uns dran hindern so sei gewarnt:

Heimat, heimwärts,

Halt aus, wir komm’n nach Haus.

Sieh uns’re Fahnen weit hoch vom Hügel aus.

Steinig die Pfade,

Die Heimat so weit.

Halt aus wir kommen,

Mach dich bereit!

Wo ein Wille wär ein Weg, doch wo wir wandern führt kein Steg.

Wo sich Schluchten tief aufreißen, wo der Sturm niemals vergeht.

Lasst uns stetig weiter schreiten unsren zähen, langen Marsch,

Darum lasst euch nicht so feiern, und jetzt hoch den Arsch!

Heimat, heimwärts,

Halt aus, wir komm’n nach Haus.

Sieh uns’re Fahnen weit hoch vom Hägel aus.

Steinig die Pfade,

Die Heimat so weit.

Halt aus wir kommen,

Mach dich bereit!

Wenn die Täler grüner werden, wenn der Wälder Rauschen klingt,

Wenn uns leicht die Schritte tragen, wenn der Männer’ Sang erklingt,

Kommen wir an uns’re Tore, endlich brichts aus uns heraus:

Heimat! Wir sind zuhaus!

Heimat, heimwärts,

Halt aus, wir komm’n nach Haus.

Sieh uns’re Fahnen weit hoch vom Hügel aus.

Steinig die Pfade,

Die Heimat so weit.

Halt aus wir kommen,

Mach dich bereit!

Heimat! Heimat!

Wir sind endlich am Ziel!

Holt raus die Fässer voll Wein, Met, Schnaps und Bier.

Entzündet neue Feuer und dann lasst uns fröhlich sein.

Und denkt immer daran: jetzt sind wir daheim!

[English translation]

[Homewards]

All battles are done, all victories gained

All fires are extinct, all victory-songs fade away

And so we start our last great journey

And if you want to stop us be warned:

Homeland, homewards,

Hold out, we come home

See our flags far from the hills

The paths full of stones

Homeland so far

Hold out, we come home

Be prepared!

Where a will is, there’d be a way but where we travel there is no base

Where deep canyons rise, the storm never sleeps

Let’s walk on our long, hard march

Come on, move your ass!

Homeland, homewards,

Hold out, we come home

See our flags far from the hills

The paths full of stones

Homeland so far

Hold out, we come home

Be prepared!

When the valleys get green, when the forests sound

When our steps get easy, when the men start singing

We finally reach our gates, at least it breaks out:

Homeland! We are at home!

Homeland, homewards,

Hold out, we come home

See our flags far from the hills

The paths full of stones

Homeland so far

Hold out, we come home

Be prepared!

Homeland, homewards,

Finally we’re at home

Get out the barrels of wine, mead, booze and beer!

Light the fires and let’s be happy

And keep in mind: now we are at home!

Equilibrium Katharsis

Das Reich versinkt im Chaos und ihr seht wartend zu

Angst, Verrat und Terror verdoppeln sich im Nu

Die Menschheit schafft sich ab, eine Frage nur der Zeit

Raus aus der Dunkelheit!

Ständig redet ihr von einer besseren Welt

Doch wir sehen nur wie ihr das Land entstellt

Die Zeit ist nun vorbei in der ihr Lügen erzählt

Holt euch selber euer Gold!

Denn ihr habt es so gewollt!

Die Erde bebt und tut sich auf

Verschlingt die falsche Brut zuhauf

Macht Platz für neues Leben

Für einen neuen Tag

Und wir folgen unser’m Pfad

WEnn ihr der Welt den Rücken zukehrt

Schaut ihr dann auf euer Lebenswerk?

Großes Leid habt ihr vollbracht

Erbärmlichkeit in seiner ganzen Pracht

Die Erde bebt und tut sich auf

Verschlingt die falsche Brut zuhauf

Macht Platz für neues Leben

Für einen neuen Tag

Und wir folgen unser’m Pfad

Macht Platz für neues Leben

Für einen neuen Tag

Und wir folgen unser’m Pfad

Equilibrium Die Weide Und Der Fluß

Grün und still so lag die Heide,

Uferböschung, alte Weide.

Bog sich tief nun Jahr um Jahr,

Zu stillen Wassern, kalt und klar.

Wo da tief in Grundes Dunkel,

Großer Augen Wehmuts Funkeln.

Schimmert hoch nun Jahr um Jahr,

Auf graues, langes Weidenhaar.

Weide, alte Weide!

Herbst zog ein in grüne Heiden.

Klamm die Böhe, Blättertreiben.

Kurz ward bald das Licht der Tage,

‘Zählt bis heut der Weide Sage.

Unbeirrt doch waren beide,

Stumm die Blicke, Trauerweide.

Nie zu fassen ihre Bürde,

Nie zu brechen einer Würde.

Weide, Trauerweide!

Hörst du das Lärmen in den Tiefen der Heide?

Das Brechen, das Reißen, Verbrennen der Zweige.

Die Äxte, sie hacken, das Holz es zersplittert.

Die Donner, sie grollen ihr tiefstes Gewitter!

Das Wasser, es schäumet, gepeitscht sind die Wogen,

Hilflos, so starrt sie und sieht auf das Morden.

Geschlagen von Trauer das Funkeln erkaltet,

Getragen von Wagen die Weide entgleitet…

Winter wars, nach vielen Jahren,

Kam ein Boot herangefahren.

Friedlich zog der hölzern Kahn,

Am Ufer seine Bahn.

Dunkel schoss aus tiefen Ranken,

Eingedenkt der grauen Planken,

Brach sie Kiel, es sank der Bug,

Das Wasser hart ans Schilfrohr schlug.

Und so schlang sie und so zwang sie und so zog sie sie herab.

Und so schlang sie und so zwang sie alle in ihr kaltes Grab.

[English translation]

[The Willow And The River]

Green and silent lays the moorland

Bank slope, old willow

Bowing down now year by year

To silent waters, cold an clear

Where deep in the ground

The sparkling melancholy of great eyes

Stares up year by year

Onto long, grey willo-whair

Willow, old willow!

Autumn falls onto green moorland

Clammy gusts, leaves dance

The light of the days has become short

Tells till today the tale of the willow

But both were determined

Silent views, willow of sorrow

Unbearable burden

No one’d dear to break

Willow, sorrow-willow!

Can you hear the noise from the moreland?

The breaking, the tearing, the burning of branches

The axes hack, wood crashes

Thunders growl their deepest growl!

The water seethes, punished waves,

Helpless she stares, sees up to the murder

Beaten by sorrow the sparkles fade

Carried by wagons the willow fades

It was winter after many years

A boat came on the water

Peaceful drove the wooden boat

On the bank slope

Darkness rised from the ground

Keeping in mind the grey wood

She broke the keel, the bow sank

The water shaked the reed

And so she gorged and so she forced and so she pulled them down

And so she gorged and so she forced all into their cold graves

Equilibrium Nordheim

Nebel legt sich auf die Dächer,

der Winter zieht herein.

Für schwere Balken, gebeugt vom Alter,

soll es der letzte sein.

Das harte Leben, voll Stolz, voll Ehr’

kein Laut dringt an mein Ohr!

Nur Rufe aus vergangenen Tagen

als ich Nordheim verlor.

Oh mein Nordheim, mein Quell, mein Ursprung

warum sollt das geschehen?

Das warme Feuer deiner Hütten

ward nie wieder gesehen.

Ich steh an deinem Grab und denke

wie schön es einst hier war!

Von deinem stolzen Kampf um Freiheit

blieb nur Moos und Farn.

Die alten Sagen unser Väter,

Vermächtnis unser Ahn’!

Wie sie wollt ich für Nordheim fallen,

die Chance ist längst vertan.

Vertan…

Wieder ziehen die grauen Schwaden

aus dem Wald empor!

Wieder denk ich an den Tage

als ich mein Nordheim verlor…

Equilibrium Aus Ferner Zeit

Im Schoß der Erde lang bewahrt,

Im Stein geschlossen, sie verwahrt.

Zeugend von vergangnen Tagen,

In uns’re Zeit hineingetragen!

Ihr altes Wissen preist sie wohl,

Wie einst sie ward gedeutet schon.

Was sie gedeut’ die alten Weisen,

Auch in kommend’ Zeit verweisend!

Erstmals wurde sie geschaffen,

Kam sie aus der feurig’ Glut,

Um der Menschheit Weg zu weisen,

Als ihr allerheiligst’ Gut.

Wie gedeutet?

Was bedeutet,

Ihr Vermächtnis?

Sein Bekenntnis!

Wenn auch lang sie blieb verborgen,

Durch die Zeit bekannt die Sorgen.

Der Blick voller Hoffnung, gen Himmel gericht’,

Seit jeher den Menschen erweist er Geschick’.

Im Schoß der Erde lang bewahrt,

Im Stein geschlossen, sie verwahrt.

Zeugend von vergangnen Tagen,

In uns’re Zeit hineingetragen!

Ihr altes Wissen preist sie wohl,

Wie einst sie ward gedeutet schon.

Was sie gedeut’ die alten Weisen,

Auch in kommend’ Zeit verweisend!

Wie gedeutet?

Was bedeutet,

Ihr Vermächtnis?

Sein Bekenntnis!

Equilibrium Verbrannte Erde

Geschlossen’ Reihen rücken vor,

In wiegend’ Schritt, Staub steigt empor.

Die schwersten Stunden stehn’ bevor,

Doch Sieg wir haben uns geschwor’n.

Wenn der Rauch hernieder geht,

Den Widerhall der Wind verweht.

Duch heiße Asche schreiten wir,

Immer weiter vor!

Unzählbar Schwerter die getragen,

Zu richten derer, Saat sie wagten.

Bald entfesselt der Krieger Wut,

Bald wird fließen rot das Blut!

Schwere Reiter rücken vor,

Im wiegend’ Schritt, Staub steigt empor.

Die schwersten Stunden stehn’ bevor,

Doch Sieg wir haben uns geschwor’n.

Ganz gleich wie schwer, mag sein die Zeit,

Weht Rauch auch weit, vereint die Gegenwehr.

Ganz gleich wie schwer, mag sein die Zeit,

Weht Rauch auch weit, vereint die Gegenwehr.

Im Dunkeln meine Heimkehr,

Doch Treue, die schwor’ ich dir.

Fernab, weit im Feld zur Wehr,

Trag’ dich stets nah bei mir!

Geschlossen’ Reihen rücken vor,

In wiegend’ Schritt, Staub steigt empor.

Die schwersten Stunden stehn’ bevor,

Doch Sieg wir haben uns geschwor’n.

Ganz gleich wie schwer, mag sein die Zeit,

Weht Rauch auch weit, vereint die Gegenwehr.

Im Dunkeln meine Heimkehr,

Doch Treue, die schwor’ ich dir.

Fernab, weit im Feld zur Wehr,

Trag’ dich stets nah bei mir!

Im Dunkeln meine Heimkehr,

Doch Treue, die schwor’ ich dir.

Um ersehnter Zeit ringend’ wahrlich,

Darum weine nicht um mich.