Equilibrium Wellengang

Tief in dunkler Nacht

Schwere Taue los gemacht

Und der Wind, er flüstert uns Kühnheit zu

Sind bereit für den Auftakt in Ruh’

Lauthals tönt das Horn

Uns’re Augen ziel’n nach vorn

Wo das Wasser schimmert im Mondeslicht

Klar ist der Geist und klar ist die Sicht

Und so fahr’ wir übers Meer

Weit entfernt liegt die Wiederkehr

Keine Boje, kein Turm der scheint

Doch wir stehen vereint

Und so zieh’n wir durch die See

Küstennebel in jedermanns Tee

Uns’re Weiber mit an Bord

Geht die Reise gen Nord!

Stets begleitet vom Wellenklang

Fernab vom Land wir lauschen gebannt zum

Geisterhaften Urgesang der

Nymphenschar

Treu flankiert uns das Sternenzelt

Monumental umhüllt vom All

Dirigiert es uns um die Welt herum

Und so fahr’ wir übers Meer

Weit entfernt liegt die Wiederkehr

Keine Boje, kein Turm der scheint

Doch wir stehen vereint

Und so zieh’n wir durch die See

Küstennebel in jedermanns Tee

Uns’re Weiber mit an Bord

Geht die Reise gen Nord!

Vor uns bäumt sich eine Welle auf

Donnernd nimmt sie eilends ihren Lauf

Tapfer drehen wir bei

Jedes Hadern ist einerlei

Reiten auf ihr geschwind

Wohin sie uns wohl bringt?